Grundschule Landsberger Straße
GrundschuleLandsberger Straße

Kunsttag

Landesprogramm "Kultur und Schule" NRW

 

 

´Logo
 
 
 
Zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung in Schulen hat die Landesregierung NRW das Programm „Kultur und Schule“ aufgelegt. Unkonventionelle und auf Kreativität zielende Angebote sollen als komplementäre und kontrastierende Elemente das schulische Lernen ergänzen.

Gefördert werden künstlerisch-kulturelle Projekte in allen Schulformen. Die Projekte sollen regelmäßig (ca. 40 Einheiten à 90 Minuten einmal wöchentlich) und ein ganzes Schuljahr lang stattfinden.

Wir haben mit Anke Stratmann-Horn eine Künstlerin gefunden, die immer wieder  neu Materialien und/oder Techniken mit den Kindern erprobt hat. Wunderbare Objekte für die Schule und die Kinder wurden geschaffen. 

 

Unterwasserwelt

 

Kultur & Schule - Projekt 2014/15, Grundschule Landsberger Straße, Herford

 

Abschlussbericht

14 TeilnehmerInnen, 7 Jungen und 7 Mädchen aus den 3. u. 4. Klassen, also 9 und 10 Jahre alt. Oft kurzfristig weitere Kinder, die nicht zum Projekt angemeldet waren, auch kleinere.

Die Kinder waren mit Eifer dabei. Im Winterhalbjahr bauten sie aus Pappe ein riesiges Aquarium, das sie mit Fischen, Schildkröten und anderen Meeresbewohnern bemalten. Sie legten auch Mosaike mit Meerestieren.

Sobald das Wetter es erlaubte, begann die Arbeit an der Turnhallenwand, die wir zunächst blau anmalten, wobei verschiedene Blautöne unterschiedliche Wassertiefen symbolisierten. Zur Gestaltung der ca. 15 x 3 m großen Wand wendeten wir mehrere Techniken an: Malen mit Rolle und Pinsel; Kleistern (Papierbilder, die Meerestiere, Algen, Korallen, eine schwimmende Schildkröte, einen Fisch-Schwarm, bunte einzelne Fische, Rochen, einen Hai, radioaktiv belastete Fässer, Segelboote und das Greenpeaceschiff „Rainbow Warrior“ darstellen); Überlackieren dieser Bilder; mit Fliesenkleber fixieren (z.B. plattgedrückte Blechdosen, einen alten Schuh, eine Plastiktüte).

Die Wand lädt ein zum Betrachten und Staunen, aber auch zum Nachdenken über die Gefährdung der Ozeane.

Die öffentliche Abschlusspräsentation wird am Ende des Schuljahrs mit den beteiligten Kindern, ihren Eltern und den Lehrkräften stattfinden.

 

 

Erläuterungen

Jährlich gelangen 7 Millionen Tonnen Plastikmaterialien in die Ozeane. An der Meeresoberfläche treiben 46 000 Plastikteile pro km² und am Meeresgrund liegt die dreifache Menge. Obwohl nur ein kleiner Teil des Mülls an die Strände gespült wird, sind diese weltweit mit großen und winzigen Plastikteilen übersät.

Wie kommt der Plastikmüll ins Meer? Teils wird er von Schiffen aus über Bord geworfen, teils sammelt er sich in den Flüssen an und fließt mit dem Flusswasser ins Meer.

Es dauert 400 Jahre, bis eine Plastiktüte vollständig zersetzt ist. Bei diesem langwierigen Vorgang werden die Plastikteile immer kleiner; wenn man genau hinschaut, ist der Sand an den Stränden mit winzigen, z. T. nur sandkorngroßen Plastikteilchen durchsetzt.

 

Welche Folgen hat der Plastikmüll in den Ozeanen?

Seevögel, Fische, Schildkröten, Robben verfangen sich in Platikschnüren, -ringen, -netzresten und verenden qualvoll. Noch gefährlicher ist, dass die Tiere Plastikteile nicht von ihrem Futter unterscheiden können.

Der Eissturmvogel gilt als „Indikator“ für den Grad der Meeresverschmutzung:  Forscher fanden im Durchschnitt 27 Plastikteile in den Mägen toter Eissturmvögel. Dieser Mageninhalt versperrt der normalen Nahrung den Weg, so dass die Vögel mit vollem Magen verhungern.

Meeressäugern geht es nicht besser: Ein in Schottland angeschwemmter toter  Zwergwal hatte 800 kg Plastik im Magen und Darm.

Von Fischen aufgenommene winzige, nicht sichtbare Plastikteilchen gelangen in die Muskulatur. Wenn wir Menschen dann solche Fische essen, nehmen wir das Plastik ebenfalls auf; es enthält giftige Substanzen, unter anderen auch solche, die unseren Stoffwechsel und unsere Hormone durcheinander bringen.

 

Was tun?

Viele Länder haben Plastiktüten bereits verboten, z. B. Indien, Bangla Desch, seit kurzem auch China; die zu  Tansania gehörenden Inseln Sansibar und Pemba; Ruanda; in den USA Kalifornien. 

Europa hinkt hinterher; manche Länder versuchen es damit, dass Plastiktüten etwas kosten. Italien erlaubt nur biologisch abbaubare Tüten, in Frankreich soll die Plastiktüte ab Januar 2016 verboten werden.

In Deutschland werden 71 Plastiktüten pro Kopf und Jahr verbraucht; allein in Berlin verstaut man die Einkäufe in 30.000 Plastiktüten pro Stunde!

Wir müssen nicht auf das Verbot warten, jeder kann zum Einkaufen einen schicken Korb oder einen Stoffbeutel mitnehmen und Plastiktüten ablehnen. 

 

 

Anke Stratmann-Horn

Sandsteinskulptur

Herzlich Willkommen!

Meldepflicht - Ansteckungsdauer bei Krankheit

ansteckende Krankheiten.docx
Microsoft Word-Dokument [35.5 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sabine Zülka